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Peter Rowan (USA) & Red Wine (I)

Ausserordentlich ist der Auftritt von Sänger, Gitarrist und Songschreiber Peter Rowan (USA) mit Red Wine (I). Peter Rowan ist eine Ikone des Bluegrass, hat er doch als einer der Blue Grass Boys von Bill Monroe über Reggae bis eher psychedelischen Klängen alles ausprobiert, immer mit deutlichem Bezug zu den wahren Wurzeln der Bluegrass-Musik. Sein schwindel­erregend vielfältiges musikalisches Schaffen umfasst Legenden wie Tony Rice, David Grisman, Jerry Douglas, Tex Logan, Clarence White, Jerry Garcia, Flaco Jiménez und viele mehr.
Gerade besinnt er sich mit seinem neuesten Opus «Carter Stanley’s Eyes», das wenige Wochen vor dem 19. Spring Bluegrass Festival Willisau veröffentlicht wird, seiner Bluegrass-Wurzeln und präsentiert ein reines Bluegrass-Album.
Seine Kooperation mit Red Wine, einer vieldekorierten und oft im Heimatland der Bluegrass-Musik präsenten europäischen Top-Band, reicht bereits einige Jahre zurück. Red Wine feiert aktuell das 40jährige Bestehen und sie tragen ihren Namen mit Stolz und gutem Recht, denn ihre Heimat Italien ist für den charaktervollen Rotwein, dessen massvoller Konsum Lang­lebigkeit offensichtlich zu fördern scheint, bestens bekannt.
Als Gründer von Red Wine stehen Martino Coppo an der Mandoline und Silvio Ferretti am Banjo für sattelfesten und virtuosen Bluegrass in den festen Bahnen der amerikanischen Vorbilder, ob traditionell oder doch eher zumeist zeitgenössisch. Manchmal finden auch irische Töne oder eine rassige Eigenkomposition ins Repertoire.

Chris Hill & CJ Lewandowski (USA)

Als exquisite Exklusivität fliegt das Spring Bluegrass Festival Willisau ein auch im Heimatland des Bluegrass kaum je gehörtes Duo im Stile der frühen Brüder-Duette ein. CJ Lewandowski (USA), bereits 2014 als Mitglied von Karl Shiflett & Big Country Show in Willisau aufgetreten und nun Chef der ultratraditionellen, auch in Europa bekannten, Po’ Ramblin’ Boys,

reist im Team mit Chris Hill (USA), ebenfalls ein früherer Karl Shiflett-Mann und heute zusammen mit Tom Feller Leader der Erfolgsformation Feller & Hill, aus den USA an. Sie werden ein packendes Repertoire an Songs und Stücken aus der Frühzeit der Hillbilly-, Old Time- und Bluegrass-Musik bieten, das ist Stil und Dar-bietung an Ursprünglichkeit kaum zu überbieten sein dürfte.

CJ Lewandowski wird seine brandneue Solo-CD «Ozark Mandolin» (Sound Biscuit Productions) im Gepäck haben, eine Hommage an das historische Bluegrass-Erbe von Missouri. Das Werk ist ein Bravourstück des ultratradi-tionellen Mandolinenspiels. Es umfasst dreizehn Eigenkompositionen und wurde von CJ seinem Mentor Jim Orchard gewidmet.

 

 
Midnight Skyracer (UK)

Virtuos und mit Power werden Midnight Skyracer (UK) als eine der führenden Bluegrass-Bands Grossbritanniens als fünfköpfige, reine Frauenband klas-sische Bluegrass-Musik darbieten. Die Musikerinnen kennen sich aus nord-irischen und englischen Folk-Bands und haben auf vielen Sessions ihre gemein-same heimliche Liebe zum wilden Blue-grass mit virtuosen Soli und messer-scharfem Gesang entdeckt. Die Initia-torinnen des Ensembles sind nord-irische Zwillingsschwestern: Laura Carrivick singt und wechselt zwischen Fiddle und Dobro. Ihre Schwester Charlotte gilt als eine der besten Flatpicking-Bluegrass-Gitar­ristinnen in Europa. Die tief verbundenen Gesangs-duette der Schwestern sind schlichtweg atemberaubend. Sängerin Leanne Thorose an der Mandoline tourte welt-weit mit Musik-Shows als Geigerin. Die Jüngste ist Tabitha Agnew. Sie singt wunderschön und gilt als Wunderkind auf dem Fivestring-Banjo. Eleanor Wilkie am Kontrabass trägt subtil und solide das rhythmische Fundament der Band.

 

Fierce Flowers (F)

In Paris gibt es einen kleinen, ver-schworenen Kreis praktizierender Liebhaberinnen und Liebhaber ameri-kanischer Old Time- und Bluegrass-Musik, aus deren Mitte exklusiv Fierce Flowers für die Auftritte am Spring Bluegrass Festival Willisau herbei eilt. Fierce Flowers ist ein begabtes Trio. Die drei jungen Frauen spielen und singen mit Verve Songs aus dem breiten Feld der Folk-, Old Time- und Bluegrass-Stile. Dazu gehören eine beachtliche Portion selbstverfasster Lieder auf Französisch und Englisch, was uns «un voyage» durch ihre und mit ihren Kompositionen erleben lässt.

 

Heiko Ahrend Bluegrass Band (D)

Die Familienkombo Heiko Ahrend Bluegrass Band reist aus dem Norden Deutschlands, aus dem Ostfriesland, speziell fürs Spring Bluegrass Festival an. Leader Heiko Ahrend ist seit Jahr-zehnten in Sachen Bluegrass unter-wegs und als Sänger und Gitarrist hochge­achtet. Zusammen mit seinem in der europäischen Szene ebenso bekannten Bruder Hendrik haben sich die beiden der Bluegrass Musik mit kräftigem Rhythmus und dem typi-schen High Lonesome-Sound ver-schrieben. Begleitet werden sie von einer weiteren europäischen Legende des Genres, Uli Sieker an der Fiddle. Die Fans der traditionell orientierten Bluegrass-Klängen dürfen sich auf ein wahres Fest freuen.

 
Munich String Band (D)

Die Munich String Band ist stilistisch breit aufgestellt und erst seit 2016, dafür umso umtriebiger, unterwegs und zwar als Quintett. Ihr Sound ver-liert bei aller Fingerfertigkeit nie seine rohe Energie. Hie und da wildert die Band, durchaus auch im heimischen Münchner Hofbräuhaus oder den Pubs in Irland auftretend, in fremden Jagd-gründen, jedoch findet sie stets wieder zur klassischen Formel zurück. Das Spring Bluegrass Festival freut sich auf die exklusive ­Performance der Münch-ner Grasser.

Frets Unlimited (CH)

Nach Jahren des Wartens ist es dem Spring Bluegrass Festival gelungen, die nur Insidern bekannte Schweizer Band Frets Unlimited auf die neuen Bretter des Festivals zu holen. Auch sie stehen mit vielen, eigenständigen Ideen für einen frischen Zugang zur Bluegrass-Musik. Mit dem jüngsten Zugang, Jean-Michel Pache an der Mandoline, über-brückt das Sextett den Röstigraben. Die Kombo, mit Banjoist Silvio Beltra-metti als spiritus rector, geht jüngst gar das Wagnis ein, ein neues Blue-grass-Festival auf die Beine zu stellen.

 

Pickheads (CH), feat. Frölein Da Capo

Die Entstehung dieses Quartetts lässt sich zwar ins Jahr 2014 datieren, ist aber von mythischen Erzählungen um-rankt. Auch sonst ist über die Mitglie-der der Pickheads wenig bekannt, denn sie bewegt sich vorwiegend ausserhalb der Bluegrass-Zirkel. Ihr Sound wird von klassischem Repertoire und eben-solcher Besetzung mit Banjo, Gitarre, Mandoline und Bass geprägt. Bei eini-gen Songs wird das in der nationalen Kleinkunstszene bestens bekannte Frölein Da Capo aus Willisau mitwirken. Man darf gespannt sein.

 

 
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