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Joe Mullins & The Radio Ramblers (USA)

Einmal mehr ist es dem Spring Bluegrass Festival Willisau gelungen, eine führende US-Band exklusiv in die Schweiz einzufliegen. Joe Mullins ist seit über 30 Jahren ein bedeutender Banjospieler, Sänger und Radiomann aus dem Südwesten von Ohio. 1983 wurde er, gerade 17 Jahre alt, Mitglied der frisch gegründeten The Traditional Grass, zusammen mit dem legendären Fiddler Paul „Moon“ Mullins, die bis 1995 bestand, als Joe Mullins Besitzer einer Radiostation wurde, ein Geschäft, das er bis heute sehr erfolgreich betreibt. Über zahlreiche, vielbeachtete Zwischenstationen wie Longview führte der Weg 2006 zu seiner aktuellen Formation, welche einen energie- und geschmackvollen Mix hochstehender Bluegrass-Klänge mit innovativem Instrumentalspiel und einer erstaunlichen Bandbreite von Gesangsarrangements, auch mit vierstimmigem A-capella-Gesang, pflegt. Anfangs Februar 2016 gewann die Gruppe mit The Last Parade den Preis als Song des Jahres. Das sechste Album dieser Formation, Sacred Memories, sollte rechtzeitig zur Europareise im Mai 2016 erscheinen.

 

 

Monroe Crossing (USA)

Über 150 Konzerte absolviert die nach dem Gründer der Bluegrass-Musik, Bill Monroe, benannte Band jährlich. In ihrem Heimatstaat Minnesota gelten sie längst als Nummer 1, ist ihre immer überraschende Bühnenshow doch geprägt von einem packenden Mix von klassischen Bluegrass-Nummern, Gospeltunes und tiefgehenden Originalkompositionen. Auf ihre unvergleichliche Bühnenpräsenz und staunenswerte Instrumentalkünste freut sich das Willisauer Publikum schon im Vorfeld, denn es ist ihr einziger Schweizer Auftritt auf ihrer diesjährigen World-Tour, die sie sogar nach Süd-Korea führen wird.

 

 
Flats & Sharps (GB)

Entgegen dessen, was der Bandname nahelegt, singen und spielen die Jungs aus England weder zu tief noch zu hoch. Sondern, wenn man den umwerfenden Erfolg der letzten fünf Jahre verfolgt, treffen sie genau den Ton und Geschmack eines jungen Publikums, dass sich an den sich verwischenden Grenzen zwischen Bluegrass, Folk, Country & Pop delektiert. Als Strassenmusiker im heimatlichen Penzance in Cornwall, im Südwesten Englands, sind sie gestartet und haben mittlerweile die grossen Bühnen des Königreichs erobert. Das liegt nur zu einem kleinen Teil an ihrem kultigen Aussehen, viel eher überzeugen sie durch originelle Eigenkompositionen und eigenständige Interpretationen von Bluegrass-Klassikern. Flats & Sharps werden extra für das Spring Bluegrass Festival direkt aus England eingeflogen

 

Candy Floss (SK)

Mit nur wenigen personellen Änderungen sind die fünf Slowaken seit 2004 zusammen unterwegs. Sie kommen als Quintett nach Willisau, haben aber musikalisch und auch anderweitig mit Zuckerwatte nichts am Hut, denn ihr Sound ist zeitgenössisch-modern und knackig. Dies nicht zuletzt dank der begabten Banjofrau Simona Schmidtova, die auch Lead singt. Sie wird von männlichen Bluegrassern der ersten europäischen Garde ergänzt.

 

Headin‘ South (F)

Einflüsse aus der weiten Welt der New Acoustic Music, aber auch frisch aufgesetzte Versionen bewährter Standards bilden die Basis für die Musik dieser vier Veteranen der vorwiegend französischen Bluegrass-Szene. Headin‘ South besteht aus François Vola an der Gitarre, der während seiner langen US-Zeit auch mit Tony Rice öffentlich spielte, Fred Simon, dessen jazziges Banjospiel weitherum gerühmt wird, Bernard Minari an der Mandoline, der die New Acoustic-Musik in unserem westlichen Nachbarland wesentlich mitgeprägt hat sowie Patrice Corbalan, der einen swingenden Bass-Stil pflegt.

 

www.youtube.com/watch?v=wKU_uaIU-Q0
 
Nashville Blue (D)

Aus dem Schwabenland reist das Trio um die auch in der Schweiz bestens bekannte und beliebte deutsche Banjo-Legende Jürgen Biller nach Willisau. An der Gitarre und Gesang spielt Christoph Reif, der mit souveränen Gitarren-Soli verblüfft. Am Bass ergänzt Ludwig Grimm das Trio, welches ganz den puren und energievollen, eher traditionellen Bluegrass-Stil pflegt.

 

Horse Mountain (D)

In der alten Country-Musik bestens bewandert ist das Ehepaar Birgit und Dieter Stoll, welches ihr Duo nach dem (ebenfalls) schwäbischen Rossberg, nicht weit von ihrem Wirkungsort Kusterdingen bei Tübingen gelegen, benannt hat. Der echten, handgemachten, ehrlichen Musik ohne elektronische Helferlein haben sie sich verschrieben, von der Carter Family über Hank Williams bis zum Bluegrass-Standard wird alles zu hören sein.

 

The Roustabouts (CH)

Die Handlager aus der Region Zürich haben sich der fröhlich-friedlichen akustischen Feierabendmusik verschrieben, was eine etwas zu harmlose Umschreibung ihrer treibenden, engagierten Interpretation wunderbarer Old Time-Musik darstellt. Als Quartett mit zwei Fiddles, Gitarre und Clawhammer-Banjo haben sie in kurzer Zeit viele Fans gewonnen, denn ihre Begeisterung für den alten Stil überträgt sich umgehend aufs Publikum.

 

 
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